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Richtlinien zur Vergabe der Subjektförderung

1. Anrecht auf Subjektförderung:

Alle von der WIHAST Wien eingewiesenen Studenten mit einem
· Ordentlichem Heimplatz
· Gastplatz, wenn dieser schon mindestens 2 Semester durchgehend besteht
Es wird allerdings darauf hingewiesen, dass Anträge mit einem Nettoeinkommen von mehr als 90% des im Antragsemesters gültigen Selbsterhalterstipendium keine Förderung erhalten.

2. Antragsstellung:

Anträge sind von den jeweiligen Heimvertretern der Heime mit vollständigen Unterlagen ausgestattet und bereits auf Unklarheiten überprüft dem ZHA vorzulegen.

· Bei Anträgen, die ein monatliches Gesamteinkommen von weniger als 200 Euro plus den Heimpreis ausweisen (zB 200+210 Heimpreis= 410 Euro im Monat), hat der Antragssteller auf einer ZHA- Sitzung persönlich vorzusprechen und seine Glaubwürdigkeit darzustellen. Danach hat der ZHA mittels Abstimmung über die Glaubwürdigkeit zu entscheiden.

· Der ZHA hat auch das Recht jeden Antragsteller persönlich vorsprechen zu lassen.

· Kommt ein Antragsteller der Verpflichtung der persönlichen Vorsprache nicht nach oder legt er die nötigen Unterlagen dem Antrag nicht bei, wird dieser automatisch abgewiesen.

· Sollte sich im Rahmen der Antragsstellung oder zu einem späteren Zeitpunkt herausstellen, dass der Antragssteller bewusst falsche Angabe gemacht hat, so führt dies zum Heimausschluss und die Förderung ist rückzuerstatten.

· Der ZHA hat jederzeit das Recht, Einsicht in alle Unterlagen der Anträge zu nehmen und diese gegebenenfalls zu Ändern.

3. Zeitraum, Quoten und Fristen:

Die Subjektförderung wird jeweils im Winter- und Sommersemester des Studienjahrs vergeben.
Im Wintersemester sind 5/9, im Sommersemester 4/9 der Gesamtförderung als Vergabesumme zu veranlagen.
Vollständige Anträge müssen bis zu einer vom ZHA festgesetzten Frist bei den Heimvertretern eingelangt sein.

4. Anträge müssen enthalten:

· Studienbuchblatt, Inskriptionsbestätigung (zwingend)
· Lohnzettel / Einkommensbestätigung / Honorarnoten des Antragstellers
· Einkommensbestätigung / Pensionsbescheid der Eltern
· Bewilligungs-/Ablehnungs- Bescheid der Studienbeihilfenbehörde
· Bescheide über Waisenpension
· Bescheide über Verlust der Familienbeihilfe
· Bestätigungen über alle unter „Jahressummen“ angeführten Beträge
· Unterlagen in Fremdsprache müssen deutsche Übersetzungen beigefügt werden.

5. Einkommensberechnung = Nettoeinkommen (NE)

Das Gesamteinkommen des Antragsstellers setzt sich wie folgt zusammen:

· Alle Arten von Unterstützung (privat von zB Eltern, Verwandten insbesondere wenn der Heimpreis von diesen gezahlt wird) und staatlichen Beihilfen (Familienbeihilfe, Stipendien, Fahrtkostenzuschuss, Waisenrente usw.)
· Netto- Einkommen des Antragsstellers aus diversen Jobs
· Ferialarbeit und andere Einmalzahlungen sind auf 1/12 aufzuteilen und zum Monatseinkommen zu addieren.
· Bei Elternschaft, zählt die Familienbeihilfe des Kindes nicht zum Einkommen

6. Berechnung:

Q= max[0,(OG-BG)/100]²

BG……… NE + (durchschnittlicher Heimpreis- Heimpreis des Antragsstellers)
Q…………Quote
max………Verfügung stehenden Gesamtförderungsbetrag)
BG……… Berechnungsgrundlage
OG……… Obergrenze des Netto- Einkommens ( 90% des Selbsterhalter Stipendium)

Förderungen unter 21,8 Euro (300 ATS) werden nicht ausgezahlt!



Überarbeitet im April 2013 vom ZHA
Wien, im Juni 1998 von Friedrich Lengauer